Mutterhaus Ursprung und Zentrum

Diakonissenmutterhaus

Das Diakonissenmutterhaus ist Stammsitz und Heimat der „Kinderheilschwestern“.
Hier wohnen und leben unsere Diakonissen. Die meisten sind im (tätigen) Ruhestand, einzelne noch aktiv tätig z.B. im Pflegedienst im "Haus Felsengrund“, im psychosozialen Dienst oder in der Verwaltung.

Die Diakonissen prägen mit ihrem christlichen Lebensstil und ihrem ehrenamtlichen Dienst das „Klima“ in unseren Einrichtungen.
Je nach ihren Möglichkeiten sind sie im Besuchsdienst, im Servicebereich, im Garten, in der Caféteria, im Gästehaus, in der Bücherstube, in der Wäscherei und an anderen Stellen tätig.

Die Diakonissen bilden den Kern unserer Hausgemeinde, die sich in der Bugenhagenkapelle und im Bugenhagensaal regelmäßig zu Gottesdiensten, Morgenandachten, Bibelstunden, und Gebetsversammlungen trifft.

Das Diakonissenmutterhaus Bad Harzburg e.V. ist Mitglied im
Bund deutscher Gemeinschafts-Diakonissen-Mutterhäuser und im
Diakonisches Werk evangelischer Kirchen in Niedersachsen.

Unsere Geschichte

Die Geschichte des Diakonissenmutterhauses (früher: KINDERHEIL) ist eine Wirkungsgeschichte des Wortes Gottes in Menschen und durch Menschen.

Impuls zur Gründung: Ein Vortrag von Theodor Fliedner in Stettin war für Pastor Rudolf Palmié und Kinderarzt Dr. Steffen der Anlass, sich mit einigen Frauen in einer Mietwohnung der Not kranker Kinder anzunehmen.

Am 15. Mai 1851 wurde die Kinderheil- und Diakonissenanstalt in Stettin gegründet. Anfang des 20. Jahrhunderts erlebte die Schwesternschaft durch die Erweckung in der Gemeinschaftsbewegung einen geistlichen Aufbruch. Auch äußerlich wuchs die Schwesternschaft.

Um 1920 gab die Verlegung des Mutterhauses aus der Innenstadt von Stettin nach Stettin-Finkenwalde dem Werk einen weiten Rahmen und vermehrte Möglichkeiten in der Pflege und Betreuung kranker und sozialschwacher Kinder.
Außerdem waren Schwestern tätig in Kinderheimen an der Ostsee, in Krankenhäusern im Ruhrgebiet und auf vielen Gemeindestationen in Pommern.

1945 zwangen die Kriegsereignisse die Schwestern mit über 300 Kindern aus Finkenwalde auf die Flucht. In Bad Harzburg besaß das Mutterhaus ein Erholungsheim. Dieses wurde Anlaufstelle für die geflüchteten Schwestern und damit Ausgangspunkt für einen Neuanfang in der Geschichte des Mutterhauses sowie die neue Zentrale der Schwesternschaft. In Krankenhäusern und Altenheimen in der näheren und weiteren Umgebung wurden neue Aufgabengebiete erschlossen.

1946 nahmen sich die Schwestern in Lehre bei Braunschweig heimatlos gewordener alter Menschen an.

1947 begann eine neue Arbeit an kranken Kindern im Seeklinik „Kaiserin Friedrich“ auf Norderney – heute Seeklinik Norderney gGmbH.

1960 konnten die Heimbewohner in Lehre in das neu gebaute Alten- und Pflege    heim „Haus Wartburg“ umziehen.

Von 1945 bis heute gab es in Bad Harzburg auf dem Mutterhausgelände viele Veränderungen.

Es entstanden ...

  • das „Haus Pommernland“ als Feierabendhaus für unsere Schwestern,
  • 1954 die Bugenhagenkapelle als geistliches Zentrum,
  • verschiedene Gästehäuser für Freizeiten und Schulungen,
  • 2001 der „Wohnpark im Krodotal“ als Einrichtung für Betreutes Wohnen und
  • 2004 das Alten- und Pflegeheim "Haus Felsengrund"..

2013 änderte das Werk seinen Namen in „Diakonissenmutterhaus Bad Harzburg e.V.“, um die regionale Verankerung in Bad Harzburg seit 1945 deutlicher werden zu lassen.

Vorstand

Oberin Diakonissse Sr. Renate Kätsch
Telefon:05322 789-115
Vorsteher Pastor Traugott Kögler
Telefon:05322 789-116

Wir sind verbunden mit ...

Bund Deutscher Gemeinschafts-Diakonissenmutterhäuser
www.gnadauer.de

Diakonisches Werk in Niedersachsen
www.diakonie-in-niedersachsen.de

Evangelischer Gnadauer Gemeinschaftsverband
www.gnadauer.de

Hannoverscher Verband landeskirchlicher Gemeinschaften
www.hvlg.de

... und stehen u.a. folgenden Werken und Einrichtungen nahe:

Deutsche Evangelische Allianz
www.ead.de

Deutscher EC-Verband
www.ec-jugend.de