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Diakonissen-Mutterhaus KINDERHEIL e.V. |
| Startseite D M KÜber unsGeschichteDiakonissenMutterhausOrtKinderheil BoteAuf ein Wort...AktuellesArbeitsbereicheWohnparkHaus FelsengrundGästebereichDMK StiftungImpressum | Geschichte Die Geschichte des Diakonissen-Mutterhauses KINDERHEIL ist nicht nur eine Ansamm-lung von Daten und Fakten, sondern Wirkgeschichte des Wortes Gottes in Menschen und durch Menschen. Impuls zur Gründung: Ein Vortrag von Theodor Fliedner in Stettin war für Rudolf Palmié der Anlass, sich mit einigen Frauen in einer Mietwohnung der Not kranker Kinder anzunehmen. Am 15. Mai 1851 wurde die Kinderheil- und Diakonissenanstalt zu Stettin gegründet. Anfang des 20. Jahrhunderts erlebte die Schwesternschaft durch die Erweckung in der Gemeinschaftsbewegung einen geistlichen Aufbruch. Auch äußerlich wuchs die Schwes-ternschaft. Um 1920 gab die Verlegung des Mutterhauses aus der Innenstadt von Stettin nach Stettin-Finkenwalde dem Werk einen weiten Rahmen und vermehrte Möglichkeiten in der Pflege und Betreuung kranker und sozialschwacher Kinder. Außerdem waren Schwes-tern tätig in Kinderheimen an der Ostsee, in Krankenhäusern im Ruhrgebiet und auf vielen Gemeindestationen in Pommern. 1945 zwangen die Kriegsereignisse die Schwestern mit über 300 Kindern aus Finkenwalde auf die Flucht. In Bad Harzburg besaß das Mutterhaus ein Erholungsheim. Dieses wurde Anlaufstelle für die geflüchteten Schwestern und damit Ausgangspunkt für einen Neuanfang in der Geschichte des Mutterhauses sowie die neue Zentrale der Schwesternschaft. In Krankenhäusern und Altenheimen in der näheren und weiteren Umgebung wurden neue Aufgabengebiete erschlossen. 1946 nahmen sich die Schwestern in Lehre bei Braunschweig heimatlos gewordener alter Menschen an. 1947 begann eine neue Arbeit an kranken Kindern im Seehospiz „Kaiserin Friedrich“ auf Norderney – bis heute ein Schwerpunkt der Aufgaben KINDERHEILs. 1960 konnten die Heimbewohner in Lehre in das neu gebaute Alten- und Pflegeheim „Haus Wartburg“ umziehen. Von 1945 bis heute gab es in Bad Harzburg auf dem Mutterhausgelände viele Veränderungen. Es entstanden das „Haus Pommernland“ als Feierabendhaus für unsere Schwestern, die Bugenhagenkapelle als geistliches Zentrum, verschiedene Gästehäuser für Freizeiten und Schulungen, der „Wohnpark im Krodotal“ als Einrichtung für Betreutes Wohnen und die Pflegeeinrichtung „Haus Felsengrund". |